Wünschendorfer Grundschüler basteln Kinderrechteband

Mädchen und Jungen der Gebrüder-Grimm-Grundschule Wünschendorf sprechen über Kinderrechte
13. März 2018 / 02:09 Uhr aus der Ostthüringer Zeitung:

Schüler der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Wünschendorf halten die Figuren in die Höhe. Dass es allen Mädchen und Jungen auf der Welt gut gehen soll, dass möchten die Schüler, die in der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Wünschendorf lernen. Deshalb haben sie ihre Forderungen notiert. „Es ist toll, ein Kind zu sein und es überhaupt nicht schön ist, wenn es Kindern schlecht geht oder wenn sie schlecht behandelt werden“, steht deshalb auf den ausgebreiteten Armen einer Figur. Das Mädchen trägt Jeans, mit Blümchen, hat lange braune Haare und lacht. Viele dieser Bilder sind entstanden. Auf einigen steht zum Beispiel, dass Kinder genug zu essen und zum Anziehen haben sollen. Auch das Frieden auf der Welt sein soll, um glücklich zu sein.
Die Grundschüler haben sich im Unterricht mit dem Thema „Kinderrechte ins Grundgesetz“ beschäftigt und wollen diese Forderung nachhaltig unterstützen. Deshalb haben die Mädchen und Jungen symbolisch ein Band für die Rechte benachteiligter Kinder gebastelt. „Dazu haben wir Schablonen ausgeschnitten und gestaltet“, schreibt die Schulleitung. „Jedes Kind von uns hat den Satzanfang Kinderrechte sind mir wichtig, weil… mit eigenen Worten ergänzt. Mit dem längsten Kinderrechteband der Welt wollen wir helfen, auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. Unsere Figuren sind bunt und unverwechselbar.“
Am 12. März war die Kette schon 1791 Meter lang. Auf dem Landesdemokratietag in Mainz, der im November stattfindet, soll das längste Kinderrechteband der Welt präsentiert werden und ins Guinnessbuch der Rekorde kommen.

Foto: Gruner Wünschendorf